Auf diesen Seiten geht es um die fiktiven Musketiere – jene Figuren, die Alexandre Dumas mit seinen Romanen unsterblich gemacht hat. Grundlage bilden die drei Romane Die drei Musketiere, Zwanzig Jahre danach und Der Vicomte de Bragelonne.
D'Artagnan, Athos, Porthos und Aramis durchleben in im Verlauf der Romane mehr als drei Jahrzehnte französischer Geschichte – und ihre Freundschaft ist das Herzstück dieser epischen Erzählung. Was 1625 mit dem berühmten Duell beginnt, das keines wird, verwandelt sich in einen Bund, der Kriege, politische Umwälzungen und persönliche Krisen überdauert. Doch diese Freundschaft bleibt nicht unverändert: Sie wird auf die Probe gestellt, bricht zeitweise auseinander und muss sich in einer Welt beweisen, in der die vier Gefährten auf unterschiedlichen Seiten stehen können.
Die folgenden Porträts beleuchten die Charaktere der vier Musketiere und zeichnen ihre Entwicklung vom ungestümen Abenteuerleben der Jugend bis zu ihrem jeweiligen Schicksal nach. Dabei zeigt sich, wie sehr ihre individuellen Wege mit dem verbunden bleiben, was sie eint – und wie Dumas die Freundschaft selbst zur tragenden Figur seiner Trilogie macht.