Die Musketiere in der Realität
Die drei Musketiere und ihr Freund d'Artagnan existierten wirklich, sie dienten Anfang des siebzehnten Jahrhunderts in der königlichen Garde. D'Artagnan hieß in Wirklichkeit Charles de Batz-Castelmore d’Artagnan und stammte aus Auch in der Gascogne. Dort steht auch seine Statue. Athos' wirklicher Name lautete Armand de Sillégue d'Athos d'Autevielle. Um etwas mehr über das wirkliche Leben der vier Musketiere, und insbesondere d'Artagnan, zu erfahren, empfehle ich Fans das Buch “Ich, d'Artagnan”. Ein Zeitgenosse des großen Musketiers hat hier sein Leben festgehalten. Im Nachwort wird einiges über die historischen Vorbilder der Musketiere berichtet.
Sein Name klingt hell und schmetternd wie eine Trompetenfanfare, in die rollender Trommelwirbel einfällt. Wir brauchen ihn nur zu hören oder auszusprechen, und sogleich steigt aus der Grabesnacht versunkener Jahrhunderte der Musketier des Königs empor, schüttelt Staub und Moder von Federhut und Samtwams; sporenklirrend tritt er keck ans Licht unserer Zeit und fragt, auf den Knauf seines guten Schwertes gestützt, herausfordernden Blickes nach unserem Begehr. - Doch er erscheint nicht allein - ihn begleiten seine drei unzertrennlichen Kameraden und Freunde Athos, Porthos und Aramis, die Sekundanten seiner zahllosen Duelle und Abenteuer, die ihm durch Leben und bis übers Grab hinaus treue Gefolgschaft leisteten. Nun ist das Kleeblatt fertig: Das Lilienbanner bauscht sich im Winde, Degen klirren, und die atemlose, wilde Jagd der drei Musketiere beginnt.